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Badgestaltung: Architektenseminar mit Laufen im Frankfurter Museum Angewandte Kunst

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{jathumbnail off}Rund 170 Architekten nutzten die Chance, sich an zwei Abenden über neue Entwicklungen in der Badbranche in einem Seminar von Laufen, Dallmer und Eiffelgress zu informieren.

Innovativ, funktional und stilecht – neuartige Systemlösungen und Werkstoffe im Badsektor eröffnen ein vielfältiges Spektrum gestalterischer Möglichkeiten. Diesem Thema widmete sich das Architektenseminar des Schweizer Badspezialisten Laufen, das in Kooperation mit dem Sanitärtechnik-Hersteller Dallmer und dem Feinsteinzeug-Fabrikanten Eiffelgress im Frankfurter Museum Angewandte Kunst ausgerichtet wurde. Ursprünglich als einmaliges Event am 22. Mai angesetzt, entschieden sich die Veranstalter aufgrund der überwältigenden Resonanz für eine zweite Veranstaltung am 24. Juni. Insgesamt rund 170 Architekten nutzten die Chance, um sich über neue Entwicklungen in der Badbranche zu informieren.

Das Architektenseminar gab den Firmen Laufen, Dallmer und Eiffelgress einen gemeinsamen Rahmen, um sich und ihr Tätigkeitsfeld einem Fachpublikum vorzustellen. Laut Frank Liebetrau, International Sales & Marketing Manager bei Laufen, konnten innovative Materialien sowie architektonische Lösungen aus dem Badbereich in einer angenehmen Atmosphäre präsentiert werden. Zusammen mit Norbert Jacobi, Leiter Projekte in Deutschland, sowie Christian D. Schäfer, Manager Global Projekts, hatte Liebetrau die Event-Kooperation mit Ralph Wagner von Dallmer und Michael Spohr von Eiffelgress initiiert.

Schäfer und Liebetrau übernahmen die Präsentation der Fachvorträge von Laufen an den Veranstaltungsabenden und informierten Planer und Architekten über den Schweizer Keramikspezialisten sowie dessen Neuheiten in der Material- und Produktentwicklung. Gerade im Bereich der Werkstoffinnovationen ist Laufen führend. Für jede Anforderung hat die Firma einen passenden Keramik-Werkstoff im Sortiment. Neben traditioneller Keramik fertigt Laufen Sanitärobjekte aus Feinfeuerton, ein Material das sich aufgrund seiner hohen Festigkeit insbesondere für Übergrößen und schneidbare Maßanfertigungen eignet. Jüngster Neuzugang der Keramikfamilie ist die Saphirkeramik. Durch die Beimischung des Minerals Korund während des Herstellungsprozesses entsteht ein Hochleistungswerkstoff mit außergewöhnlicher Härte und Biegefestigkeit. Anforderungen die bisher nur mit Glas, Mineralguss oder emailliertem Stahl erfüllt werden konnten, stellen für Saphirkeramik kein Hindernis dar. Kanten- und Eckradien von 1–2 Millimetern (Standard bei herkömmlicher Keramik sind 7–8 Millimeter) lassen sich genauso problemlos umsetzten wie freie, spielerische Formen. Das Material vereint die traditionellen Vorteile von Keramik wie Hygiene, Widerstandsfähigkeit, Langlebigkeit und Reinigungsfreundlichkeit mit Flexibilität und Gestaltungsfreiheit. Zudem kann bei Wandstärken von ein bis zwei Millimetern das benötigte Materialvolumen für die Herstellung erheblich gesenkt werden, was hier und beim Transport für Umweltvorteile sorgt.

(v.l.n.r.) Die Initiatoren des Architektenseminars Frank Liebetrau , Christian D. Schäfer (beide Laufen Bathrooms AG), Ralph Wagner, Harald Jost (beide Dallmer) und Norbert Jacobi (Laufen Deutschland) im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt.

Mit seinen Produktneuheiten bedient Laufen unter anderem ein aktuelles Thema der Branche – die spülrandlosen WCs. Diese werden in Zukunft herkömmliche WC-Ausführungen ablösen, da sie Schmutz weniger Nischen zur Ablagerung bieten und sich leichter reinigen lassen. Das kraftvolle Spülsystem erreicht alle Bereiche der WC-Schüssel und entfernt Schmutz sowie Rückstände ohne zu spritzen. Gerade in Hotellerie und Gastronomie sowie in öffentlichen Bauten sind spülrandlose WC als Standard absehbar, denn sie gewährleisten mehr Hygiene bei kürzeren Reinigungszeiten. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt sind wassersparende WCs. Hier geht der Trend insbesondere in Richtung von 2-Liter-WCs und WCs für umweltfreundliche, integrierte Sanitärkonzepte.

Eine Produktneuheit mit gestalterischem und innovativem Potential ist die Linie Kartell by Laufen. Diese Badkollektion entstand aus einer Kooperation zwischen Laufen und dem italienischen Designmöbelhersteller Kartell. Beide Firmen konnten ihre Expertise in einer Badkomplettlösung – Waschtische, Armaturen, Möbel, Dusch- und Badewannen, Beleuchtung und Accessoires – Ausdruck verleihen. Gestaltet wurde die Kollektion von Ludovica und Roberto Palomba deren langjährige Erfahrung im Baddesign zu einer formalen Annäherung und harmonischen Verschmelzung von filigraner Saphirkeramik und transparentem Kunststoff führte. Zudem kommen hier erstmals versteckte Ab- und Überläufe zum Einsatz, die das Wasser durch einen schmalen, unauffälligen Spalt im Waschtisch ableiten. Präsentiert wurde die Kollektion von Frank Liebetrau, der dieses Projekt als Commercial Director betreut: „Mit Kartell by Laufen haben wir unter der Berücksichtigung von Design, Emotion und Innovation eine ganzheitliche Perspektive auf das Bad geschaffen und es in einen architektonisch wertvollen Raum transformiert.“

(v.l.n.r.) Christian D. Schäfer (Laufen Bathrooms AG), Norbert Jacobi (Laufen Deutschland) und Frank Liebetrau (Laufen Bathrooms AG) am Präsentationsmodul von Laufen im Museum Angewandet Kunst in Frankfurt.

Kartell by Laufen ist ein weiterer Schritt bei der internationalen Ausrichtung des Unternehmens. Die Kollektion spricht dank ihrer Flexibilität, Ästhetik und einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis Architekten und Planer weltweit an. Für länderübergreifende Projekte stellt Laufen ihnen den Support des Global Project Teams zur Seite, um für einen reibungslosen planerischen Ablauf und im Zuge dessen für eine hohe Kundenzufriedenheit zu sorgen.

Neben wertvollen Erfahrungen, Zeit für regen Austausch und Networking erhielten die Besucher drei Fortbildungspunkte von der Architektenkammer Kassel. In Summe nutzten an beiden Veranstaltungstagen circa 170 Architekten und Planer die Möglichkeit Laufen, Dallmer und Eiffelgress näher kennen zu lernen. Abgerundet wurden die Fachvorträge der Unternehmen durch eine persönliche Begrüßung und Führung des Museumsdirektors durch das Museum Angewandte Kunst sowie einem harmonischen Ausklang der Abende mit Speisen und Getränken in netter Gesellschaft.

„Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen“, resümiert Schäfer, „wir werden solche Kooperationen auch in Zukunft mit verschiedenen Veranstaltungsorten fortführen.“ Das nächste Seminar wird am 4. September 2014 im Museum Folkwang in Essen stattfinden, das diesmal von Laufen, Dallmer und Casa dolce Casa ausgerichtet wird. Interessierte Architekten sind herzlich eingeladen, sich ab sofort anzumelden.

Bildnachweis: Harry Traenkner/vor-ort-foto.de

 

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