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Sa, Jun

Digitale Unterstützung für den Betrieb

Vom Meister bis zum Lehrling: Mit mobilen Endgeräten behalten Handwerker Aufträge immer im Blick.

SHK Fachwissen

 

Mehr Zeit für den Kunden und die Baustelle, weniger Arbeit mit der Dokumentation: Ein spezielles Paket aus IT-Branchenlösungen hilft Handwerksbetrieben, sich erfolgreich zu digitalisieren.

Ein neues Badezimmer für den mondänen Altbau aus den 1920er-Jahren ist ein spannendes Projekt – mit einigen Herausforderungen. Denn alte Häuser sind in puncto Sanierung leider auch immer für Überraschungen gut. Schon ein passendes Angebot über Material und Stunden zu kalkulieren, ist sehr schwierig. Danach heißt es: Material besorgen, die nötigen Gewerke zur passenden Zeit disponieren und parallel die Arbeitsstunden nachhalten. Nach Abschluss der Baustelle müssen die gesammelten Unterlagen ins Büro, denn der Kunde will schnellstmöglich seine Rechnung bekommen. Dafür müssen sich die Rechnungssteller häufig durch einen Wust aus handschriftlichen Notizen, Rechnungen von Fachhandel und schwer leserlichen Stundenzetteln kämpfen. Zudem sind Handwerker seit Mai 2018 verpflichtet, alle Auftragsdaten DSGVO-konform zu verarbeiten und zu speichern.

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Von Angebotserstellung über Ressourcenplanung bis hin zur Rechnung: Mit branchenspezifischen Apps arbeiten Betriebe effizienter.

Das geht viel einfacher: digital

Immer mehr Handwerksbetriebe holen sich digitale Unterstützung ins Unternehmen. 47 Prozent von 2.500 befragten Handwerksbetrieben haben die digitale Transformation bereits fest in ihrer Geschäftsstrategie verankert. Das zeigt der „Digitalisierungsindex Mittelstand“, eine repräsentative Studie der Deutschen Telekom und des Beratungsunternehmens Techconsult. Die Betriebe setzen auf mobile Stundenerfassung und Baudokumentation oder digitale Ersatzteilkataloge. Zum Einsatz kommen iPadsfür die Mitarbeiter vor Ort, branchenspezifische Software-Anwendungen und die passenden Mobilfunktarife für die Verbindung von der Baustelle zum System. Für viele typische Arbeitsschritte wie Aufmaße anfertigen, Mitarbeiter koordinieren und Rechnungen schreiben hat die Telekom eine spezielle Branchenlösung entwickelt. Der Vorteil: Anwender benötigen keine IT-Fachkenntnisse und alle Lösungen lassen sich schnell in Betrieb nehmen.

Digitale Lösungen für Handwerksbetriebe – Was brauche ich?

Das Bundle, das die Telekom speziell für die Branche geschnürt hat, besteht aus iPads, Software, LTE-Tarifen mit einem Datenvolumen bis zu 15 GB und Support – alles zum monatlichen Festpreis. Handwerker können damit spezifische Apps wie openHandwerk und magicplan nutzen, die im Telekom Paket integriert sind.

Mit der openHandwerk App, der Lösung des gleichnamigen Berliner Start-ups, sehen alle Mitarbeiter von unterwegs sämtliche Auftragsdaten ein, schreiben Angebote auf Basis von Leistungsverzeichnissen und bestellen mit wenigen Klicks schnell Material nach. Darüber hinaus lassen sich in der App die Arbeitszeit erfassen und Urlaub eintragen. Die unterschiedlichen Gewerke sind zeitlich passend abgestimmt, Rechnungen, Lieferscheine und Stornos auf dem Tablet schnell erledigt.

Für Datenschutz ist gesorgt

Ebenfalls im Telekom-Bundle enthalten ist die App magicplan. Die Vermessungssoftware nutzt die Kamera des iPads und Augmented Reality, um digitale 3D-Grundrisse von Räumen, Nischen oder Fenstern zu erstellen. Ein nützliches Tool, um dem Auftraggeber eine grobe Kostenkalkulation zu geben und Material zu bestellen. Zu jedem Aufmaß kann der Anwender auch Notizen hinterlegen und Fotos speichern. Die Daten aus magicplan lassen sich sogar in openHandwerk übertragen und für die Erstellung des Angebots nutzen. Für den EU-weit nötigen Datenschutz ist bereits gesorgt, denn die Telekom speichert alle Daten DSGVO-konform in deutschen Rechenzentren. Bei Fragen zur Lösung steht Unternehmen ein Telekom Servicemitarbeiter zur Seite, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen.

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